Endometriose

Es ist erschreckend, wie viele vornehmlich junge Frauen heutzutage unter unglaublich starken, fast wehenartigen Periodenschmerzen leiden, die nicht einfach als „normale Dysmenorrhoe“ abzutun sind. Wie viele Frauen haben Irrwege hinter sich, bis die Diagnose „Endometriose“ wirklich medizinisch gestellt wurde.

Leider wird sich therapeutisch in der Gynäkologie ausschließlich mit der Unterdrückung des weiblichen Zyklus beschäftigt, indem bestimmte Antibabypillen oder Hormonspiralen eingesetzt werden, um den irregulären Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu unterdrücken, anstatt die natürlichen Zyklushormone wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen.

Das Vorliegen und die Entwicklung einer Endometriose hängen maßgeblich von der Hormonlage in weiblichen Körper ab. Neben dem Östrogen kommt auch dem Gelbkörperhormon Progesteron im Zyklus eine wichtige Rolle zu.

Bei der Endometriose liegt laut wissenschaftlichen Studien häufig ein Überschuss an Östrogen und ein Mangel an Progesteron vor. Progesteron leitet eine Ruhephase in den Endometriosezellen ein, es reguliert die Östrogendominanz und durchbricht den Teufelskreis aus Entzündung und Wucherung sowie Vernarbung der Gebärmutterschleimhaut.

Deshalb testen wir in unserer Praxis ganz konkret Ihren Hormonstatus mittels eines Speicheltestes und analysieren, ob dieses Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron bei Ihnen vorliegt.

Dann können wir wirklich an der Ursache therapieren, meist mit naturidentischer Progesteroncreme in zyklusgerechter, individueller Dosierung.

 

Myome

Myome sind gutartige Geschwulste der Gebärmutter, die eine unterschiedliche Lage und Größe im Uterus aufweisen können und leider bis zu den Wechseljahren auch wachsen. Häufig sind sie deshalb die Ursache von  extrem starken Periodenblutungen, schmerzhaftem Druck auf umliegende Organe wie die Blase, auch mit Inkontinenz, oder von Beschwerden beim Geschlechtsverkehr.

Das übermäßige Wachstum der Gebärmutterwand wird nachweislich durch einen Überschuß an Östrogen im Verhältnis zum Gegenspieler Progesteron (Gelbkörperhormon) ausgelöst.

Um abzuklären, ob dieses Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron bei Ihnen vorliegt,  analysieren wir in einem Labor Ihren Hormonstatus mittels eines Speicheltestes.

Auf der Basis Ihrer individuellen Hormonwerte können wir dann  die für Sie hilfreiche, erforderliche Unterstützung planen. Dies beinhaltet häufig naturidentisches Progesteron als Creme eingebettet in ein ganzheitliches  Behandlungskonzept.

Diese Therapie kann das weitere Myomwachstum bremsen und es können sich die Myomknoten unter der Progesteronunterstützung auch zurückbilden. Diese Behandlung ist einfach und verhindert in so vielen Fällen unnötige operative Eingriffe.